Heilpraktiker Verband Südwest e.V.

Geschäftsstelle: Heilkundezentrum Saarlouis
Kaiser Friedrich Ring 30
66740 Saarlouis
Fon: 06831-4870732
Fax: 06831-4870836
email: info@hpvsw.de

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Heilpraktikerrecht

Juristisches Rechtsgutachten zum Heilpraktikerrecht

Erstellt von Dr. René Sasse, Rechtsanwalt
Veröffentlicht im September 2020

https://www.heilpraktikerrecht.com/gutachten/

 

Michel Frisch / 18.11.2020

Labordiagnostik für Heilpraktiker vor dem Aus?
Nein!
Wichtige Informationen zu den geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes

 

 

wir möchten Sie darüber informieren, dass die geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und der GANZIMMUN Diagnostics AG oder der Laborgemeinschaft deutscher Heilpraktiker haben werden. Sie werden auch in Zukunft wie gewohnt Ihre labordiagnostischen Untersuchungsaufträge in Auftrag geben können!  

Seit den letzten Wochen gibt es viel Unruhe und Verwirrung zum Thema „Änderungen des MTA-Gesetzes“. In den verschiedensten Kommentaren und Meldungen war zu lesen, dass es Heilpraktikern nur aufgrund des MTA-Gesetzes erlaubt sei, Labordiagnostik in Anspruch zu nehmen. Eine Änderung des MTA-Gesetzes wäre mithin das Aus für eine Zusammenarbeit zwischen Heilpraktikern und Laboren. Dies trifft absolut nicht zu.  

Das MTA-Gesetz in seiner jetzigen Fassung führt tatsächlich namentlich Heilpraktiker auf – aber in einem gänzlich anderen Zusammenhang als vielerorts interpretiert. Unter den §§ 9 und 10 werden aktuell noch Heilpraktiker neben Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten als berechtigte Personengruppen genannt, die gegenüber der MTA Weisungsbefugnis haben und somit – z. B. in einem eigenen Labor – diesen den Auftrag erteilen können, labordiagnostische Verfahren durchzuführen. 

Im Entwurf eines Gesetzes zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin sind nun die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker nicht mehr aufgeführt. 

Unter § 5, Absatz 5 des aktuellen Entwurfs des besagten Gesetzes* ist zu lesen:

 

§

(5) Tätigkeiten [Hinweis: der MTA], deren Ergebnisse der Erkennung einer Krankheit und der Beurteilung ihres Verlaufs dienen, dürfen von den in den Absätzen 1 bis 4 genannten Personen [Hinweis: Das betrifft auch die MTA.] nur auf ärztliche, zahnärztliche oder tierärztliche Anforderung ausgeübt werden.

 

Was

 

  • Was soll sich hier also ändern?
    Unter den weisungsberechtigten Personen sind keine Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker mehr aufgeführt. Der Berufsverband Deutscher Laborärzte begründet die Forderung, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus dem MTA-Gesetz zu streichen, wie folgt: „Die Möglichkeiten der Anordnung zu erbringender Tätigkeiten [Hinweis: durch MTAs] durch Dritte ist für eine erfolgreiche Berufsausübung [Hinweis: der MTA] von großer Bedeutung. Die Leistungsanordnung durch Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ist vor diesem Hintergrund in keiner Weise gerechtfertigt. Heilpraktiker […] verfügen über keine Human- oder Tiermedizinern auch nur annähernd vergleichbare Qualifikation. Der BDL ist davon überzeugt, dass sie weder qualifikations- noch praktisch-tätigkeitsbezogen in der Lage sind, derartige Anordnungen [Hinweis: Anordnungen gegenüber den MTAs] zu verantworten und mit den so erwirkten Leistungen angemessen umzugehen [Hinweis: z.B. Laborergebnisse auf Plausibilität zu prüfen bzw. zu validieren].“

 

  • Was hat das für eine Konsequenz?
    Die MTAs dürfen zukünftig keine Weisungen mehr von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern entgegennehmen und können durch diese nicht mehr überwacht bzw. kontrolliert werden, wenn es um die Durchführung von diagnostischen Verfahren geht, die der Erkennung einer Krankheit und der Beurteilung ihres Verlaufs dienen.

 

  • Was heißt das nicht?
    Dass Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker keine Untersuchungsaufträge mehr an einen Laborarzt erteilen dürfen. Die geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes ändern also nichts an der Beziehung zwischen Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern als Einsender und dem Laborarzt als Empfänger eines Untersuchungsauftrages. Es gibt in der Labordiagnostik zwar den sog. Arztvorbehalt – aber der bezieht sich nur auf spezielle Analysen, die z. B. durch das Gendiagnostikgesetz oder das Infektionsschutzgesetz geregelt werden. Heilpraktiker haben die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung. Die Ausübung der Heilkunde ist untrennbar mit diagnostischen Maßnahmen, mithin auch labordiagnostischen Maßnahmen verknüpft. 

 

  • Für wen ist denn dann die Gesetzesreform überhaupt relevant?
    Für die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die MTAs angestellt haben – also beispielsweise ein Labor betreiben. Denn die MTAs dürften dann keine Weisung mehr von ihrem Arbeitgeber, also dem laborbetreibenden Heilpraktiker, entgegennehmen.

 

Unabhängig davon, dass sich für Sie als Einsender der GANZIMMUN Diagnostics AG oder als Mitglied der LdH nichts ändern würde, sollte auf jeden Fall versucht werden, Einfluss auf die geplanten Gesetzesänderungen zu nehmen. Dies ist auch insbesondere im Interesse der von Heilpraktikern geführten Labore bzw. Laborgemeinschaften. Darum kümmern sich derzeit sehr engagiert die Berufsverbände, die sich bereits an den Gesundheitsausschuss des Bundestages gewandt haben.

Michel Frisch / 05.11.2020

Gemäß dem auf der letzten Mitgliederversammlung einstimmig gefassten Beschluss erfolgt der Austritt des UDH  Landesverbandes Saar zum Jahresende 2020 aus dem Bundesverband. Das entsprechende Kündigungsschreiben ist per Einschreiben dem Vorstand des Bundesverbandes zugestellt worden.

Am 05.05.2020 wurde im Registerblatt VR163 mit dem Namen „Heilpraktiker Verband Süd-West e.V.“ unser neuer Verband eingetragen. Nach einer Übergangsfrist bis Jahresende müssen für die HP und HPA entsprechend neue Berufsausweise hergestellt werden.  Dazu benötigt die Geschäftsstelle ein aktuelles Passfoto der Mitglieder und bittet darum, dieses bis zum 15.September 2020 entweder digital im Mitgliederbereich hochzuladen oder als  herkömmliches analoges Foto in der Geschäftsstelle oder einem der Vorstandsmitglieder abzugeben. Ebenfalls werden mit geändertem Logo und  Beschriftung neue Stempel hergestellt. Die Ausgabe der Stempel und der Berufsausweise erfolgt voraussichtlich Ende des Jahres 2020 oder zu Beginn 2021. Danach sind die Verwendung der bisherigen Stempel und Berufsausweise rechtlich nicht mehr zulässig, diese entsprechend dauerhaft ungültig zu machen oder in der Geschäftsstelle bzw. bei einem der Vorstandsmitglieder abzugeben.

Namentlich aller Vorstandsmitglieder bedanken wir uns für Ihre Mithilfe bei der anstehenden Umstrukturierung und hoffen sehr, dass nach den Monaten des gesellschaftlichen Ausnahmezustandes bald wieder geregelte Fortbildungen stattfinden können und sich der Praxisalltag normalisiert. Kein digitales Medium kann den direkten kollegialen Austausch und die konkreten Begegnungen und zwischenmenschlichen Kontakte adäquat ersetzen.

Michel Frisch / 05.07.2020
Kleinunternehmer-Soforthilfe

Kleinunternehmer-Soforthilfe

Das Soforthilfe-Programm von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Finanzminister Peter Strobel tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Damit ist das Saarland nach Bayern das erste Bundesland, indem Soforthilfen bereits beantragt werden können. 30 Millionen Euro stellt die Landesregierung zur Verfügung, je nach Mitarbeiterzahl können Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer mit nicht mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 3.000 bis 10.000 Euro bekommen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden, vorausgesetzt, alle Angaben sind korrekt.

Das Geld aus dem Landesprogramm steht direkt zur Verfügung. Wenn - wie erwartet - ein vergleichbares Bundesprogramm zur Verfügung steht, wird sichergestellt, dass Antragssteller ein mögliches Plus zu den Fördersätzen des Bundes zusätzlich bekommen. Wer also im ersten Schritt 3.000 Euro vom Land bekommt, kann in einem zweiten Schritt weiteres Geld vom Bund bekommen, allerdings maximal bis zur Zuschusshöhe des Bundes.

Der Antrag und die Antragsbearbeitung sind so einfach und unbürokratisch wie möglich gestaltet. Wer Soforthilfe braucht, lädt den Antrag herunter, füllt ihn aus, fotografiert oder scannt ihn und schickt ihn an die zentrale Mailadresse des Ministeriums: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de

https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Richtlinie_Kleinunternehmer_Soforthilfe.pdf

https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Antrag_Soforthilfe.pdf

Michel Frisch / 25.03.2020
Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus

Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus


Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
Pressemitteilung 104
Sonntag, 22. März 2020
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf

ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter

möglich.
8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.
Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Michel Frisch / 22.03.2020
PANORAMA: SCHWERWIEGENDE RECHERCHEFEHLER UND ZAHLREICHE INHALTLICHE MÄNGEL

Wir veröffentlichen das anwaltliche Schreiben des Rechtsanwaltes Dr. R. Sasse im Auftrag des Berufsverbandes Freie Heilpraktiker e.V. an die Panorama-Redaktion. Der TV-Beitrag vom 31.10.2019 diskreditiert den gesamten Berufsstand der Heilpraktiker/innen in pauschaler, unangemessener und unsachlicher Art und Weise.

Juristische Stellungnahme von Dr. R. Sasse und dem Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V.

Michel Frisch / 18.11.2019
Werden Sie Mitglied im Heilpraktiker Verband Südwest

Antrag auf Mitgliedschaft -Hier-  

Was tut der Verband für Sie?

 

Wir beraten Mitglieder kostenlos in wichtigen Berufsfragen des Heilpraktikers, wie z.B.:

Beratung bei der Praxiseröffnung
Vermittlung von Praktikantenplätzen für Heilpraktikeranwärter
Beratung von Patienten bei der Suche nach Therapeuten
Beratung von Kollegen bei grundsätzlichen Fragen zu ihrer Berufsausübung
Vermittlung von Gruppenverträgen im Rahmen von Krankentagegeldversicherungen sowie für den
Betriebs- und Arbeitsschutz
Hilfe durch geschulte Gutachter für Patienten und Kollegen
Weiterbildung durch Fachfortbildungsangebote
Zusendung von Gesetzesänderungen
Vermittlung von juristischer Beratung
Kostenlose Eintragung in die -Therapeutenliste im Internet
Gutachterliche Tätigkeiten im Ministerium und Gesundheitsämtern
Darüberhinaus sind wir im Interesse unseres Berufsstandes in Gesundheitsämtern und Ministerien
auf Landes- und Bundesebene tätig.

Jahresprogramm zur Aus- und Weiterbildung

Der Heilpraktiker Verband Südwest bietet jährlich ein Programm zur Aus- und Weiterbildung an. Alle
Termine finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen.

Mitgliedsbeiträge

Unsere Mitgliedsbeiträge betragen für Heilpraktiker EUR 16,- und für Heilpraktiker-Anwärter/ Fördermitglieder EUR 8,-
monatlich.

 

Michel Frisch / 11.07.2018
Musterschreiben Datenschutzverordnung für Patienten-Info und Webseite

Musterschreiben Datenschutzverordnung für Patienten-Info und für die Webseite sowie Hinweise zur DSGVO finden Mitglieder der UDH Saarland auf folgendem Link.

Datenschutz Muster Patienten-Info /Webseite

 

 

 

Michel Frisch / 18.05.2018
Unsere Satzung
Michel Frisch / 16.03.2018

 

Alle Fachfortbildungen u. Veranstaltungen finden, sofern nichts anderes angegeben ist, im  

Victor's Residenz-Hotel Saarlouis

Bahnhofsallee 4 66740 Saarlouis

Tel. +49 6831 980-0 Fax +49 6831 980-603

Sowohl zum Stammtisch als auch zu anderen Veranstaltungen der UDH Saar sind auch Kollegen anderer Verbände herzlich eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldungper e-mail zu unseren Fachfortbildungen bis zu 5 Tagen vorher erforderlich. Bei Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung ohne vorheriger Anmeldung wird eine Gebühr von 5 Euro erhoben.

Michel Frisch / 28.05.2015
Aktuelle Informationen
Suche:
Heilpraktikerrecht

Juristisches Rechtsgutachten zum Heilpraktikerrecht

Erstellt von Dr. René Sasse, Rechtsanwalt
Veröffentlicht im September 2020

https://www.heilpraktikerrecht.com/gutachten/

 

Michel Frisch / 18.11.2020

Labordiagnostik für Heilpraktiker vor dem Aus?
Nein!
Wichtige Informationen zu den geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes

 

 

wir möchten Sie darüber informieren, dass die geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und der GANZIMMUN Diagnostics AG oder der Laborgemeinschaft deutscher Heilpraktiker haben werden. Sie werden auch in Zukunft wie gewohnt Ihre labordiagnostischen Untersuchungsaufträge in Auftrag geben können!  

Seit den letzten Wochen gibt es viel Unruhe und Verwirrung zum Thema „Änderungen des MTA-Gesetzes“. In den verschiedensten Kommentaren und Meldungen war zu lesen, dass es Heilpraktikern nur aufgrund des MTA-Gesetzes erlaubt sei, Labordiagnostik in Anspruch zu nehmen. Eine Änderung des MTA-Gesetzes wäre mithin das Aus für eine Zusammenarbeit zwischen Heilpraktikern und Laboren. Dies trifft absolut nicht zu.  

Das MTA-Gesetz in seiner jetzigen Fassung führt tatsächlich namentlich Heilpraktiker auf – aber in einem gänzlich anderen Zusammenhang als vielerorts interpretiert. Unter den §§ 9 und 10 werden aktuell noch Heilpraktiker neben Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten als berechtigte Personengruppen genannt, die gegenüber der MTA Weisungsbefugnis haben und somit – z. B. in einem eigenen Labor – diesen den Auftrag erteilen können, labordiagnostische Verfahren durchzuführen. 

Im Entwurf eines Gesetzes zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin sind nun die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker nicht mehr aufgeführt. 

Unter § 5, Absatz 5 des aktuellen Entwurfs des besagten Gesetzes* ist zu lesen:

 

§

(5) Tätigkeiten [Hinweis: der MTA], deren Ergebnisse der Erkennung einer Krankheit und der Beurteilung ihres Verlaufs dienen, dürfen von den in den Absätzen 1 bis 4 genannten Personen [Hinweis: Das betrifft auch die MTA.] nur auf ärztliche, zahnärztliche oder tierärztliche Anforderung ausgeübt werden.

 

Was

 

  • Was soll sich hier also ändern?
    Unter den weisungsberechtigten Personen sind keine Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker mehr aufgeführt. Der Berufsverband Deutscher Laborärzte begründet die Forderung, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus dem MTA-Gesetz zu streichen, wie folgt: „Die Möglichkeiten der Anordnung zu erbringender Tätigkeiten [Hinweis: durch MTAs] durch Dritte ist für eine erfolgreiche Berufsausübung [Hinweis: der MTA] von großer Bedeutung. Die Leistungsanordnung durch Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ist vor diesem Hintergrund in keiner Weise gerechtfertigt. Heilpraktiker […] verfügen über keine Human- oder Tiermedizinern auch nur annähernd vergleichbare Qualifikation. Der BDL ist davon überzeugt, dass sie weder qualifikations- noch praktisch-tätigkeitsbezogen in der Lage sind, derartige Anordnungen [Hinweis: Anordnungen gegenüber den MTAs] zu verantworten und mit den so erwirkten Leistungen angemessen umzugehen [Hinweis: z.B. Laborergebnisse auf Plausibilität zu prüfen bzw. zu validieren].“

 

  • Was hat das für eine Konsequenz?
    Die MTAs dürfen zukünftig keine Weisungen mehr von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern entgegennehmen und können durch diese nicht mehr überwacht bzw. kontrolliert werden, wenn es um die Durchführung von diagnostischen Verfahren geht, die der Erkennung einer Krankheit und der Beurteilung ihres Verlaufs dienen.

 

  • Was heißt das nicht?
    Dass Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker keine Untersuchungsaufträge mehr an einen Laborarzt erteilen dürfen. Die geplanten Änderungen des MTA-Gesetzes ändern also nichts an der Beziehung zwischen Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern als Einsender und dem Laborarzt als Empfänger eines Untersuchungsauftrages. Es gibt in der Labordiagnostik zwar den sog. Arztvorbehalt – aber der bezieht sich nur auf spezielle Analysen, die z. B. durch das Gendiagnostikgesetz oder das Infektionsschutzgesetz geregelt werden. Heilpraktiker haben die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung. Die Ausübung der Heilkunde ist untrennbar mit diagnostischen Maßnahmen, mithin auch labordiagnostischen Maßnahmen verknüpft. 

 

  • Für wen ist denn dann die Gesetzesreform überhaupt relevant?
    Für die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die MTAs angestellt haben – also beispielsweise ein Labor betreiben. Denn die MTAs dürften dann keine Weisung mehr von ihrem Arbeitgeber, also dem laborbetreibenden Heilpraktiker, entgegennehmen.

 

Unabhängig davon, dass sich für Sie als Einsender der GANZIMMUN Diagnostics AG oder als Mitglied der LdH nichts ändern würde, sollte auf jeden Fall versucht werden, Einfluss auf die geplanten Gesetzesänderungen zu nehmen. Dies ist auch insbesondere im Interesse der von Heilpraktikern geführten Labore bzw. Laborgemeinschaften. Darum kümmern sich derzeit sehr engagiert die Berufsverbände, die sich bereits an den Gesundheitsausschuss des Bundestages gewandt haben.

Michel Frisch / 05.11.2020

Gemäß dem auf der letzten Mitgliederversammlung einstimmig gefassten Beschluss erfolgt der Austritt des UDH  Landesverbandes Saar zum Jahresende 2020 aus dem Bundesverband. Das entsprechende Kündigungsschreiben ist per Einschreiben dem Vorstand des Bundesverbandes zugestellt worden.

Am 05.05.2020 wurde im Registerblatt VR163 mit dem Namen „Heilpraktiker Verband Süd-West e.V.“ unser neuer Verband eingetragen. Nach einer Übergangsfrist bis Jahresende müssen für die HP und HPA entsprechend neue Berufsausweise hergestellt werden.  Dazu benötigt die Geschäftsstelle ein aktuelles Passfoto der Mitglieder und bittet darum, dieses bis zum 15.September 2020 entweder digital im Mitgliederbereich hochzuladen oder als  herkömmliches analoges Foto in der Geschäftsstelle oder einem der Vorstandsmitglieder abzugeben. Ebenfalls werden mit geändertem Logo und  Beschriftung neue Stempel hergestellt. Die Ausgabe der Stempel und der Berufsausweise erfolgt voraussichtlich Ende des Jahres 2020 oder zu Beginn 2021. Danach sind die Verwendung der bisherigen Stempel und Berufsausweise rechtlich nicht mehr zulässig, diese entsprechend dauerhaft ungültig zu machen oder in der Geschäftsstelle bzw. bei einem der Vorstandsmitglieder abzugeben.

Namentlich aller Vorstandsmitglieder bedanken wir uns für Ihre Mithilfe bei der anstehenden Umstrukturierung und hoffen sehr, dass nach den Monaten des gesellschaftlichen Ausnahmezustandes bald wieder geregelte Fortbildungen stattfinden können und sich der Praxisalltag normalisiert. Kein digitales Medium kann den direkten kollegialen Austausch und die konkreten Begegnungen und zwischenmenschlichen Kontakte adäquat ersetzen.

Michel Frisch / 05.07.2020
Kleinunternehmer-Soforthilfe

Kleinunternehmer-Soforthilfe

Das Soforthilfe-Programm von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Finanzminister Peter Strobel tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Damit ist das Saarland nach Bayern das erste Bundesland, indem Soforthilfen bereits beantragt werden können. 30 Millionen Euro stellt die Landesregierung zur Verfügung, je nach Mitarbeiterzahl können Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer mit nicht mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 3.000 bis 10.000 Euro bekommen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden, vorausgesetzt, alle Angaben sind korrekt.

Das Geld aus dem Landesprogramm steht direkt zur Verfügung. Wenn - wie erwartet - ein vergleichbares Bundesprogramm zur Verfügung steht, wird sichergestellt, dass Antragssteller ein mögliches Plus zu den Fördersätzen des Bundes zusätzlich bekommen. Wer also im ersten Schritt 3.000 Euro vom Land bekommt, kann in einem zweiten Schritt weiteres Geld vom Bund bekommen, allerdings maximal bis zur Zuschusshöhe des Bundes.

Der Antrag und die Antragsbearbeitung sind so einfach und unbürokratisch wie möglich gestaltet. Wer Soforthilfe braucht, lädt den Antrag herunter, füllt ihn aus, fotografiert oder scannt ihn und schickt ihn an die zentrale Mailadresse des Ministeriums: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de

https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Richtlinie_Kleinunternehmer_Soforthilfe.pdf

https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Antrag_Soforthilfe.pdf

Michel Frisch / 25.03.2020
Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus

Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus


Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
Pressemitteilung 104
Sonntag, 22. März 2020
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:
1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf

ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter

möglich.
8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.
Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Michel Frisch / 22.03.2020
PANORAMA: SCHWERWIEGENDE RECHERCHEFEHLER UND ZAHLREICHE INHALTLICHE MÄNGEL

Wir veröffentlichen das anwaltliche Schreiben des Rechtsanwaltes Dr. R. Sasse im Auftrag des Berufsverbandes Freie Heilpraktiker e.V. an die Panorama-Redaktion. Der TV-Beitrag vom 31.10.2019 diskreditiert den gesamten Berufsstand der Heilpraktiker/innen in pauschaler, unangemessener und unsachlicher Art und Weise.

Juristische Stellungnahme von Dr. R. Sasse und dem Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V.

Michel Frisch / 18.11.2019
Werden Sie Mitglied im Heilpraktiker Verband Südwest

Antrag auf Mitgliedschaft -Hier-  

Was tut der Verband für Sie?

 

Wir beraten Mitglieder kostenlos in wichtigen Berufsfragen des Heilpraktikers, wie z.B.:

Beratung bei der Praxiseröffnung
Vermittlung von Praktikantenplätzen für Heilpraktikeranwärter
Beratung von Patienten bei der Suche nach Therapeuten
Beratung von Kollegen bei grundsätzlichen Fragen zu ihrer Berufsausübung
Vermittlung von Gruppenverträgen im Rahmen von Krankentagegeldversicherungen sowie für den
Betriebs- und Arbeitsschutz
Hilfe durch geschulte Gutachter für Patienten und Kollegen
Weiterbildung durch Fachfortbildungsangebote
Zusendung von Gesetzesänderungen
Vermittlung von juristischer Beratung
Kostenlose Eintragung in die -Therapeutenliste im Internet
Gutachterliche Tätigkeiten im Ministerium und Gesundheitsämtern
Darüberhinaus sind wir im Interesse unseres Berufsstandes in Gesundheitsämtern und Ministerien
auf Landes- und Bundesebene tätig.

Jahresprogramm zur Aus- und Weiterbildung

Der Heilpraktiker Verband Südwest bietet jährlich ein Programm zur Aus- und Weiterbildung an. Alle
Termine finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen.

Mitgliedsbeiträge

Unsere Mitgliedsbeiträge betragen für Heilpraktiker EUR 16,- und für Heilpraktiker-Anwärter/ Fördermitglieder EUR 8,-
monatlich.

 

Michel Frisch / 11.07.2018
Musterschreiben Datenschutzverordnung für Patienten-Info und Webseite

Musterschreiben Datenschutzverordnung für Patienten-Info und für die Webseite sowie Hinweise zur DSGVO finden Mitglieder der UDH Saarland auf folgendem Link.

Datenschutz Muster Patienten-Info /Webseite

 

 

 

Michel Frisch / 18.05.2018
Unsere Satzung
Michel Frisch / 16.03.2018

 

Alle Fachfortbildungen u. Veranstaltungen finden, sofern nichts anderes angegeben ist, im  

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Bahnhofsallee 4 66740 Saarlouis

Tel. +49 6831 980-0 Fax +49 6831 980-603

Sowohl zum Stammtisch als auch zu anderen Veranstaltungen der UDH Saar sind auch Kollegen anderer Verbände herzlich eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldungper e-mail zu unseren Fachfortbildungen bis zu 5 Tagen vorher erforderlich. Bei Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung ohne vorheriger Anmeldung wird eine Gebühr von 5 Euro erhoben.

Michel Frisch / 28.05.2015
Wegen der angeordneten Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden wir unsere Fortbildungsveranstaltungen bis auf weiteres aussetzen.
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